• WirnehmenAlle4.jpg

soleo* – Beratung und Planung für Sozial- und Gesundheitsimmobilien

Als Beratungs- und Planungsunternehmen für Sozial- und Gesundheitsimmobilien beschäftigt sich soleo* mit einem interdisziplinären Team ganzheitlich um alle Fragestellungen rund um Ihre Immobilie.

Neue Gesetzesanforderungen, erschwerte Refinanzierungen über die Investitionskosten, nicht zeitgemäße aber bestehende Gebäudestrukturen und der Wunsch zu konzeptionellen Veränderungen sind Aufgabenstellungen unserer täglichen Arbeit. In unseren Unternehmensschwerpunkten „Wohnen im Alter“, „Pflege im Alter“ und die generelle Verbesserung der Gesundheits- und Pflegeversorgung unterstützt Sie unser langjährig erfahrenes Team aus Architekten, Ingenieuren und Ökonomen.

Als Bauabteilung auf Zeit oder als Berater für Ihre strategischen Konzepte, Visionen und Planungen übernehmen wir für Sie

bei der Sanierung von Pflegeheimen oder bei Ihren Neubau- und Erweiterungsvorhaben von Sozialimmobilien und Gesundheitsimmobilien. Bauen Sie auf unsere langjährige Erfahrung, unseren ganzheitlichen Ansatz und ein starkes Netzwerk.

Aktuelles

soleo*-Kongress 2017

am Mittwoch, 12 Juli 2017. gepostet in Aktuelles

P7110440_3_1MB.jpg

v.l.n.r.: Ralf Weinholt, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Prof. Kurt Dorn

Der 11. soleo-Kongress fand am 11.07.2017 in Kevelaer statt. Auch in diesem Jahr ist es gelungen, dank der hohen Expertise aller Referenten den Teilnehmenden aktuelle Fachinformationen rund um den Themenkomplex Pflege- und Immobilienmarkt zu geben. Die Themen aus den verschiedenen Perspektiven beleuchtet, ergaben interessante Impulse und eröffneten neue Wege, anstehende Herausforderungen zu meistern. Kontroverse Positionen in der Bewertung von Strategien und Akteuren in der Gestaltung zukünftiger Wohn- und Lebensräume im Gemeinwesen machten das Handlungsspektrum deutlich und ließen auch Chancen in neuen Kooperationen erkennen.

P7110546_0.25MB_zentriert.jpg

Als Veranstalter ist unser Ziel dieses Kongresses, den Erwartungen der Teilnehmenden zu entsprechen. Um die Zielerreichung beurteilen zu können, sind wir auf Rückmeldungen angewiesen. Besonders freuen wir uns über O-Töne wie diese:" die Qualität der Redner und Inhalte war herausragend."

Die politischen Rahmenbedingungen für die Pflege wurden in den letzten Jahren auf Bundesebene massgeblich durch den Bundesminister für Gesundheit Hermann Gröhe gesetzt. In seiner Rede und dem anschließenden Dialog überzeugte der Minister durch Detailinformationen und deutliche Positionierung zu zentralen Fragen, die die Pflegelandschaft heute und in Zukunft prägt. Die Ausbildung und Gewinnung von Pflegefachkräften nahm hierbei einen breiten Raum ein. Das Pflegeberufsgesetz mit der generalistischen Pflegeausbildung wird als wichtiger Baustein vom Minister benannt. Entscheidend wird es sein, dass im Anschluss an die Ausbildung die Arbeitgeber die Gestaltung von attraktiven Rahmenbedingungen in der Arbeitsplatz- und Arbeitszeitgestaltung bieten. Auf Augenhöhe begegneten sich der Hauptredner Bundesgesungheitsminister Hermann Gröhe und die soleo* Gäste des Kongresses im Gespräch miteinander. Dies war eine Bereicherung auf beiden Seiten. Ein hoher Maßstab für den Kongress 2018!

 

Hier sehen Sie weitere Eindrücke unseres 11. soleo*-Kongresses.

Saarländisches Wohn-, Betreuungs- und Pflegequalitätsgesetz

am Donnerstag, 29 Juni 2017. gepostet in Aktuelles

Der saarländische Landtag hat zum 15. März 2017 Änderungen zum früheren Landesheimgesetz beschlossen und zum 05. Mai 2017 das neue "Gesetz zur Sicherung der Wohn-, Betreuungs- und Pflegequalität volljähriger Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf und volljähriger Menschen mit Behinderung" - SWBPQG- verkürzt auch "Saarländische Woh-, Betreuungs- und Pflegequalitätsgesetz" in Kraft gesetzt.

Laut Aussage der zuständigen Sozialministerin Monika Bachmann ist mit der Novellierung ein Paradigmenwechsel gelungen:" Wer sich bei Pflegebedürftigkeit für alternative Formen der Betreuung und Pflege entscheidet, kann künftig ebenso auf den Schutz staatlicher Stellen vertrauen wie die Menschen in "klassischen Einrichtungen".

Gleichzeitig wird der Umgang mit der Schnittstelllenproblematik stationär - ambulant durch die Novellierung verbessert.

Eckpunkte der Novellierung:

  • der Geltungsbereich wird neu gefasst
  • erstmals werden auch Einrichtungen der Tages- und Nachtpflege sowie ambulante Pflegegdienste unter das Gesetz fallen
  • die Eingriffsmöglichkeiten der Heimaufsicht wurden verbessert und klar formuliert
  • die Rechtsstellung alternativer bzw. neuer Wohnformen ist definiert
  • für die Definition "stationäre Einrichtung" sind Begriffe wie der "schutzwürdige Erwartungshorizent der Bewohnerinnen und Bewohner sowie ihrer Angebhörigen" und das "Maß der strukturellen Abhängigkeit" eingeführt

Demnach sind maßgeblich, ob 

  1. nach den objektiven Gegebenheiten das Angebot für Unterkunft, Betreuung und Verpflegung Bestandteil einer vertraglichen Vereinbarung ist
  2. eine strukturelle Abhängigkeit vorliegt, d.h. die freie Wählbarkeit der Betreuungs- und Pflegeleistungen rechtlich oder tatsächlich eingeschränkt ist
  3. alle Beschäftigten stationärer Einrichtungen, nicht selbstorganisierter ambulant betreuter Wohngemeinschaften, anderer gemeinschaftlicher Wohnformen sowie ambulanter Pflegedienste sind verpflichtet, bei der Einstellung und an diesem Zeitpunkt alle vier Jahre ein erweitertes Führungszeugnis vorzulegen

Die Stellungnahme der Sozialministerin Monika Bachmann und den Gesetzestext finden Sie unter:

https://www.saarland.de/dokumente/res_soziales/Novellierung_Landesheimgesetz_WEB.pdf

Übergangsregelung Umsetzung WTG - Ergänzung

am Mittwoch, 28 Juni 2017. gepostet in Aktuelles

Auf Fragen einer Arbeitsgruppe zur Begleitung der Umsetzung der Investitionskostenförderung stationärer Pflegeeinrichtungen nach der APG DVO wurde seitens des MGEPA am 27.04.2017 schriftlich geantwortet.

Die zentralen Aussagen zur Übergangsregelung im Kontext des Feststellungsverfahrens lauten:

  • Für die "Erfüllung der Einzelzimmerquote und der quantitativen Anforderungen an die Zahl der Sanitärräume" läuft die Frist am 31.07.2018 ab.
  • "In den Fällen, in denen die bis zum 31.07.2018 zu erfüllenden Anforderungen zum Zeitpunkt der Antragsstellung auf Feststellung nicht erfüllt sind, ist auch der Bescheid über die Festsetzung der gesondert berechnbaren Investitionsaufwendungen bis zu diesem Datum zu befristen."
  • "Sofern der Beginn der Baumaßnahme zum Erfüllen der Voraussetzungen des §20 Absatz 2 Sätze 1 und 2 WTG nachgewiesen wird, kann auch ein Festsetzungsbescheid für die gesamte Dauer des Festsetzungszeitraums 2018/2019 erteilt werden."
  • "Die Einzelheiten zum Verfahren wird das MGEPA nach Abschluss der Erstellung der Eingabemasken im Verfahren "Pfad.invest" bekannt geben."

Konkret bedeutet diese Regelung, dass

  1. bei Anzeige des Baubeginns spätestens zum 31.07.2018 die Möglichkeit besteht, mittels des Feststellungsbescheides eine Fristverlängerung über den 31.07.2018 hinaus zu erhalten
  2. sofern der Baubeginn auf Grund von langfristigen Bearbeitungszeiten der Baubehörde nicht rechtzeitig angezeit wird, es aktuell keine Chance auf Fristverlängerung gibt.

soleo* wird das MGEPA über den aktuellen Genehmigungsstau in den Bauämtern informieren mit dem Ziel, eine weitergehende Regelung zu erwirken.
Nachteile durch Fristüberschreitung 31.07.2018 müssen für Bauherren ausgeschlossen sein, wenn die Ursache in den unangemessenen Bearbeitungszeiten der Baubehörde begründet ist.
Die Antwort der MGEPA wird an dieser Stelle veröffentlicht.

PflegeCharta

am Dienstag, 20 Juni 2017. gepostet in Aktuelles

Die Rechte der pflege- und hilfsbedürftigen Menschen wurden vor 10 Jahren am runden Tisch von verschiedenen Akteuren in der Pflegebranche auf Initiative des BMFSFJ entwickelt. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Gerontoligie + Geriatrie gehen die Autoren Prof. Dr. jur. G. Igl. Universitätsprofessor a.D und Daniela Sulmann vom Zentrum für Qualität in der Pflege der Implementierung und Wirkung dieses "Rechtekatalogs" nach. Ihre Bilanz endet mit der Schlussfolgerung:
Zweifellos bleibt in der Umsetzung und Weiterentwicklung der in der PflegeCharta beschriebenen Rechte noch viel zu tun. Es gilt, dafür Sorge zu tragen, dass die in der Charta zusammengefassten Rechte nicht nur "law in books" bleiben, sondern gelebtes Recht werden. Dass es die Charta gibt, ist mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Dass die dort zusammengefassten Rechte in der Lebenswelt der pflege-und hilfebedürftigen Menschen der Umsetzung auf verschiedenen Ebenden bedürfen, ist eine ständige Herausforderung."

Der Artikel steht als Lektüre hier zur Verfügung.

Soleo Kongress 2017

am Dienstag, 06 Juni 2017. gepostet in Aktuelles

Die Anmeldung für den diesjährigen soleo* Kongress steht Ihnen hier zur Verfügung:

soeloKongress2017_1.jpg

[12 3 4 5  >>